Das haett es frueher nicht gegeben #19: Paul Valentin

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Wie hieß es bei Monty Python doch gleich: „And now for something completely different“. Passender könnte man die Vorstellung unserer neusten Podcast-Ausgabe nicht einleiten, denn etwas „komplett anderes“ erwartet den Hörer.

Es ist gar nicht so einfach, die richtigen Worte für den Künstler, dem wir dieses außergewöhnliche Set zu verdanken haben, und seinen Sound zu finden. Vielen wird Paul Valentin vermutlich ein Begriff sein, denn seine „Valium“-Reihe gibt es nun schon seit 2010 zu hören. Sie zeichnet sich durch eine sehr seltene Einzig- und eben Andersartigkeit aus. Das erreicht Paul Valentin sicher durch die mehr als ungewöhnliche Trackauswahl, bei der auch mal reine Instrumentalstücke, die gar nicht aus dem elektronischen sondern eher aus dem klassischen Bereich kommen, verwendet werden.

Generell spürt man bei seinem Sound die Liebe zu klassischen Instrumenten, so kommen sie auch sehr häufig in seinen Produktionen zum Einsatz. Man bekommt das Gefühl, hier entsteht wirklich noch größtenteils handgemachte Musik. Und deshalb entwickelt sich beim Hören immer der Eindruck von besonderer Tiefe, Emotionaltät und Authentizität. Besonders freut uns, dass er dies in unserem Podcast mit zwei bisher unveröffentlichten eigenen Tracks unter Beweis stellt, die es bis zum Erscheinen der EP später in diesem Jahr vorerst nur hier zu hören geben wird. Aber auch ansonsten haben seine Tracks schon den Weg in zahlreiche Sets gefunden; seine Remixe von Jonas Kimmelmann und Hannes Smith seien hier nur als Beispiele genannt.

Freut euch also auf ein Set, welches einfach wunderschön anders ist. Es ist zwar kurz aber dafür um so intensiver. Und es lädt ein zum Augenschließen, Davontreiben, Eintauchen und sich verzaubern lassen!

Tracklist

Dictaphone – Soylent Green (1973)
Paul Valentin – Sommeil (avec Veronique) [unreleased]
Oren Ratowsky – Raccoon
Solpara – Extinguish
Paul Valentin – Aurore (avec Veronique) [unreleased]
Hannes Smith – Jensee
Valentin Stip – Angst
Jóhann Jóhannson – Melodia (live at Ancienne Belgique)
Christoph Berg – Paraphrases
Gregor Schwellenbach spielt 20 Jahre Kompakt – Kaito’s Everlasting
Iiro rantala – Intermezzo

 

Paul Valentin @ soundcloud

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