Klassische Musik im Clubkontext

Jetzt mal ganz ehrlich: Wann habt ihr das letzte Mal klassische Musik gehört? Viele müssen da jetzt sicher lange überlegen und weit in die Vergangenheit zurückblicken. Den meisten fehlt oft nicht nur das Verständnis für diese Art der Musik, sondern auch der Zugang.

Allerhöchste Zeit, das zu ändern, dachte sich ein junges Label namens ConJuke Records.

Es kombiniert die Musik, immer dann, wenn sie zu komplex erscheint, mit einer visuellen Stimulation. So fällt es viel leichter, sich auf das meist unbekannte Terrain zu begeben und völlig neue Eindrücke zu gewinnen.

In „Boxing with Dvorak“ wird ein Cello- und Klavierstück mit dokumentarischen Bildern zweier Boxer vereint. Das Besondere an dieser Interpretation ist vor allem die Authentizität der Aufnahme. Im klassischen Musikbereich gibt es eigentlich einen Schwerpunkt auf Perfektion. Die Aufnahme ist aber sehr menschlich, kaum geschnitten. Die Cellistin des Stückes ,Marina Warsaw-Fan, sagt: „Ich glaube Künstler können es sich gar nicht leisten eitel zu sein. Das schadet der Musik viel mehr als ein paar Nebengeräusche!“

Mehr zum Projekt findet ihr unter: http://www.conservatoryjukebox.com/pilot

Ihr seid interessiert an einem Remix und wollt helfen, klassische Musik in einen Clubkontext zu stellen? Dann findet ihr hier alles, was ihr braucht: https://soundcloud.com/conjuke-records/silent-woods-by-antonin-dvorak/s-oT4VS

Dieser Beitrag wurde unter Clubs, Hoeren, Kuenstler, Moegen, Sehen, Szene veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Klassische Musik im Clubkontext

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.