Das haett es frueher nicht gegeben #33: Nicorus

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Eigentlich ist es gar nicht mehr erstaunlich, wenn man wieder einmal zu hören bekommt, dass für einen Künstler der Schritt aus der Heimat in unsere Bundes- und Partyhauptstadt ein ganz, wenn nicht sogar der entscheidende war. Erstaunlich ist nur immer wieder, von wo aus überall dieser Schritt gemacht wird. Ob aus dem hohen Norden auf Rügen wie Aparde, der mitteldeutschen Finanzmetropole Frankfurt wie Chris Schwarzwalder oder der europäischen Nachbarschaft wie applescal aus Amsterdam: Berlin ist ein Schmelztiegel für elektronische Musik mit mannigfaltigen Einflüssen und diese erfreuliche Tatsache spiegelt sich auch auf höchst kreative und abwechslungsreiche Art in unserem Podcast wieder.

Der Künstler unserer aktuellen Ausgabe musste sicherlich den bisher weitesten Weg aller Vertreter unseres Podcasts nach Berlin antreten, denn er kommt aus Südfrankreich, aus Toulouse, um genau zu sein. Sein musikalisches Zuhause hat er seinen eignen Worten zu folge in der Welt des Techno gefunden, aber stets mit dem Hang zum Progressiven und auch Psychodelischen. Um so mehr überrascht er aber auch immer wieder sein Publikum, wenn er während seines Sets auch einfach mal komplett zum Deep House abdriftet.

Und sein Publikum ist groß und weit verbreitet, denn er weist mittlerweile ein beachtliches Portfolio an Clubs und Festivals auf. In Berlin hat er so ziemlich jeden namhaften Club bespielt, von der Underground-Party bis zu den angesagten Locations und ohne alle einzeln aufzählen zu wollen ist damit wirklich buchstäblich fast jeder gemeint. Aber auch bundesweit kennt man ihn schon in den meisten Großstädten. Auf der Fusion stand er mehrfach hinter den Tellern. In seiner Heimat Frankreich hat er ebenso mehrfach aufgelegt wie auch in Italien oder Israel. Man muss sich wundern, wie er da noch Zeit zum Produzieren findet. Im vergangenen Jahr wurden diverse Remixe von ihm auf verschiedenen Labels released.

Wir wurden nun von seinem Set absolut überrascht, und zwar in der allerangenehmsten Art und Weise. Nicorus entführt uns auf eine Reise, die im sehr Chilligen, fast Downtempo-artigem beginnt und Track für Track immer etwas schneller wird – ohne jedoch die Stimmung kippen zu lassen. NeoTrance und Deep House runden diese wirklich träumerische Podcast-Ausgabe ab.

 

Tracklist

Munir Bashir – Instrumental Intro
Ooze – Delicate Passage (Minilogue Remix)
The Bluestorm – Icelandic (LetKolben Remix)
Luc Angenehm – Sold & Ruined
Darin Epsilon – Shine The Light (Ryan Davis Reconstruct)
CoMa – Scales
Weval – Out Of The Game
Solar Fields – Perception
Kjofol – Silence de l’aprés midi
Henry Saiz – Afraid
Drol. – Stamina
Rebeat feat. Shirley Bassey – If You Go Away
Richard Empire – The Void (YokoO Remix)
Syap – Digital square
Davi – Rebel Heart
Dusky – Mr. Man
Agoria, Scalde – For One Hour (Paradis Remix)
Nachtbraker – Blazoen
Gold Panda – Reprise
Emika – Wicked Games
Jon Hopkins – Vessel

 

Nicorus @ soundcloud

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