Stephan Grab oder Toxiclove?

Schon oft haben wir Sets von Stephan Grab vorgestellt, die nicht nur durch hohe musikalische Qualität auffallen, sondern auch grafisch eine klare Linie haben. Grund genug, uns mal mit Alex alias Stephan Grab aus Karlsruhe zu unterhalten und dabei gleich eingangs zu klären, was es mit dem Zusatz Toxiclove auf sich hat. Im Verlauf des Interviews erfahrt ihr dann auch, wo sein bisheriger Highlight-Gig war.

Toxiclove ist dein Künstlername?

Toxiclove war so zu sagen die Gruppe unter der wir früher in den Neunzigern Veranstaltungen organisiert und gefeiert haben. Ich habe es bei meinem Namen dabei gelassen, weil es einfach sehr viele schöne Erinnerungen sind.

Wie bist du zur Musik gekommen?

Mit 16 Jahren kaufte ich mir meinen ersten Schallplattenspieler, Dual hieß das gute Stück und hatte einen Riemenantrieb. Damals hatte ich auch nur einen und das Mixing war auch nicht so ein Thema. Ich kaufte erst Disko-Zeugs und später dann Punkrock. Anfang der Neunziger wurden es dann zwei Technics MK2 mit einem Gemini Mischer und nur noch elektronische Musik über Ambient / Downbeats / Deep-House / Deep-Tech / Techno / PSY-Trance (Goa) gespielt.

toxiclove

Wir verfolgen auf Soundcloud schon länger deine Sets, die neben deinem Sound auch durch ihre Titel und Cover auffallen, wie viel Vorbereitung steckt darin?

Ja, da stecken viele Gedanken drinnen, da ich sehr gerne kreativ bin und mein Job ist Mediengestalter. Manchmal fällt mir sehr schnell etwas ein, aber es ist nicht immer so und dann lasse ich alles liegen und mache den nächsten Tag weiter. Es ist auch schon vorgekommen, dass es drei Tage gedauert hat, bis ich zufrieden war.
Ab und an mache ich auch für Events Ausstattungen oder für Musikanten Cover und Logos.

Wie bereitest du dich vor, wenn du auflegst?

Ich kaufe gerne ein paar neue Tracks, setze mich dann vor den Rechner und erstelle mein Set, denn es kommt ja auch immer darauf an, wo man Musik macht und was für ein Publikum vor einem steht. Meist stelle ich so um die 50 Tracks zusammen.

Was war bisher dein persönliches Highlight, wo du auflegen durftest?

Brasilien – ganz klar, wir hatten zwei Bookings in dem Land und das sind riesen Entfernungen – sowas kann ganz schön anstrengend sein, aber trotzdem haben wir uns ein paar Tage an der Copacabana gegönnt.

Wie kam es zu dem Booking in Brasilien?

Ein Freund von mir, der dort damals lebte, hatte Beziehungen zu Club-Betreibern.

Wo würdest du gern mal auflegen?

Unter einem riesengroßen Kastanienbaum in einem schönen Park im Sommer mit ein paar Freunden.

Eine unserer gern gestellten Fragen: Was machst du, wenn der letzte Bass verklungen ist?

Gehe ich nach Hause und mache die Musik wieder an.

 

Stephan Grab @ soundcloud

Stephan Grab @ facebook

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