Luis Hill – Tales Of A Dreamer Part III

Es ist schon eine Besonderheit – gerade in der großen, weiten Soundcloudwelt – wenn man es als Künstler schafft, mit seiner Musik etwas Bleibendes zu schaffen und seiner Hörerschaft so etwas wie eine Konstante zu bieten. Und zwar nicht nur mit einem festen Erscheinungsrhythmus und einem gleichbleibenden Namen sondern mit der Gewissheit, dass das, wo eben dieser Name drauf steht, einfach ein absolutes Hörvergnügen sein wird.
Luis Hill schafft das nun seit zwei Jahren, mit seiner Reihe Tales Of A Dreamer, die vor wenigen Wochen in die dritte Runde gegangen ist. Und gerade die Tatsache, dass nur einmal pro Jahr eine neue Ausgabe erscheint, macht jedes Set zu einer raren Kostbarkeit.

Aber wie kam es überhaupt dazu, dieses fortlaufende Set ins Leben zu rufen und warum erscheint es nur so selten?

Luis-HillLuis dazu: „Also die Geschichte mit „Tales Of A Dreamer“ fing eigentlich so an, dass ich selber auf der Suche nach Sets war, die perfekt zur Afterhour/Träumer-Atmosphäre passen. Als DJ denkt man sich dann natürlich, wieso nicht einfach selber machen… Das Konzept ist aber nicht, dass ich mich hinsetze und ein Mix mache, sondern ich sammle das ganze Jahr Tracks die eventuell passen könnten, und wenn ich mit der Auswahl zufrieden bin, bastele ich ein neues „Tales Of A Dreamer“-Set. Daher die Jahresabschnitte. Es ist also eher ein Prozess über das ganzes Jahr verteilt, als ein einmaliges Hinsetzen und Mixen.

Wer den Sound von Luis kennt, der weiß aber auch, dass es bei ihm auch schon mal etwas härter und zackiger zur Sache gehen kann. Wie waren denn die Reaktionen auf diesen dann doch sehr ruhigen Mix?
„Der erste Mix kam sehr gut an, und ich wurde auch oft bei Auftritten darauf angesprochen. Es ist für mich auch immer toll meine eigene Entwicklung zu hören und ich freue mich extrem wenn ich Leuten jedes Jahr erneut eine Freude mit der Musik machen kann.“

Und die macht er ganz sicher. Das Besondere an der Reihe ist, dass sie einerseits jetzt bereits in ihrer Gesamtheit eine Komplexität und Abgerundetheit besitzt, die alle drei Teile zu einer immer wieder hörenswerten Trilogie machen. Dabei fällt besonders auf, dass die Stücke besonders zeitlos sind, so dass sich der Jahresabstand beim Hören kaum bemerkbar macht. Und doch ist jedes Set für sich gleichzeitig auch ein sehr eigenständiger Mix, der sich durch die Tracksauswahl und seinen individuellen Aufbau von den anderen beiden abgrenzt.
So zeichnet sich der aktuellste Teil durch seine Mischung aus besonders deepen aber gleichzeitig auch leicht nach vorne gehenden und durchaus clubtauglichen Tracks aus. Der Aufbau passt sowohl zur chilligen Afterhour nach einer durchtanzten Clubnacht als auch zur Vorbereitung auf eine eben solche.

Und natürlich eignet sich Nummer Drei wie auch schon seine Vorgänger für genau das, was der Name verspricht: Sich fallen lassen und einfach träumen. Wir freuen uns jetzt bereits auf Nummer Vier.

Tracklist

1. Nils Hoffmann – Balloons (Martin Roth Remix) Poesie Musik
2. Blond:ish feat. Thomas Gandey – Voyeur (Jay Shepheard & Martin Dawson Remix) Get Physical
3. Monika Kruse – Namaste (8Colours Remix) Terminal M
4. Adultnapper feat. Black Light Smoke – Idiot Fair (H.O.S.H. Remix) Poker Flat Recordings
5. Nina Kraviz – I’m Gonna Get You (Melon’s X Rated Version) Rekids
6. Rodriguez Jr. – Manama Mobilee Records
7. Finnebassen – 15 K Unreleased
8. Siopis feat. Alfons – I Try To Fight Get Physical
9. Fink – Maker (Mario Aureo Edit) Unreleased
10. David August – Blossom Diynamic

 

 

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